Änderungen beim KfW-Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren"

Bedingungen für Bauherren verschlechtern sich ab 17. April 2018

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nimmt ab 17. April 2018 Anpassungen im Programm KfW-Energieeffizient Bauen und Sanieren (151, 152, 153) vor. Das bedeutet schlechtere Bedingungen für Bauherren.

Für Anträge, die bis zum 16. April 2018 eingehen, gelten die aktuellen Regeln.

Das ändert sich ab 17. April 2018

Einstellung der 20-jährigen Zinsbindung für das Programm 153

Im Rahmen des KfW-Programms 153 „Energieeffizientes Bauen“ konnten Zinsen bis zu 20 Jahren fest vereinbart werden. Das sorgte für lange Sicherheit bei der Planung.

Diese Möglichkeit gibt es ab dem 17. April 2018 nicht mehr. Zinsen können dann für längstens 10 Jahre fest vereinbart werden.

 

Einführung einer Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen(Programme 151/152 und 153)

Bei manchen Darlehen mit fest vereinbarten Zinsen können Kreditnehmer ihren Kredit vor dem Laufzeitende teilweise oder ganz zurückzahlen. Dadurch kann der Kreditgeber einen finanziellen Nachteil erleiden. Er verlangt dann eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung.

Ab 17. April 2018 macht das auch die KfW. Außerdem können Darlehen dann vorzeitig nur noch mit Zahlung der gesamten Restsumme vollständig zurückgezahlt werden.

 

Reduzierung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit auf 6 Monate (Programme 151, 152, 153)

Bisher konnte bei den aufgeführten Förderprogrammen eine bereitstellungsprovisionsfreie Frist von 12 Monaten in Anspruch genommen werden.

Diese Frist wird auf 6 Monate verkürzt.

 

Die Änderungen gelten ab 17. April 2018.

Anträge, die bis zum 16. April 2018 eingehen, werden nach den alten Regeln bewilligt.

Wir zeigen Ihnen gerne,

  • welche Auswirkungen die Änderungen auf Ihre Finanzierungswünsche haben und
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