Erfahrungsberichte

Azubis und Studenten über ihre Ausbildung bei unserer Genossenschaft

Anna Schäfer: "Langweilig und trocken ist dieses Studium auf keinen Fall."
Anna Schäfer
Anna Schäfer

Die Frage, ob man dual studieren soll, stellt man sich in den meisten Fällen nach dem Abitur. Bei mir war das etwas anders. Der Wunsch nach einem dualen Studium ist bei mir entstanden, nachdem ich meinen Bachelor in Psychologie in Vollzeit erworben hatte. Mir wurde schnell klar, dass ich nicht einfach weiter studieren möchte, sondern endlich einen Fuß in das Arbeitsleben setzen will. Bereits während meines Studiums entschied ich mich, in die Wirtschaft zu gehen. Allerdings wollte ich mir hierfür einen soliden Background aneignen. Deshalb entschied ich mich, noch einmal ein Bachelor-Studium zu beginnen – diesmal in BWL.

Für mich vorteilhaft war, dass ich während der gesamten Ausbildungszeit Gehalt bekomme und unabhängig bin. Außerdem ist es mir möglich, innerhalb kürzester Zeit zwei Abschlüsse zu erwerben. Ich bewarb mich also auf eine Ausbildungsstelle bei der VR Bank Kitzingen eG und wurde zu einem Eignungstest und einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Kurze Zeit später erhielt ich von Frau Senft die Zusage für das duale Studium.

Am 1. September 2015 hat meine Ausbildungszeit bei der VR Bank Kitzingen eG dann begonnen. Mein Studium verbindet die IHK-Ausbildung zur Bankkauffrau mit dem betriebswirtschaftlichen Studium. Die Ausbildung habe ich nach zwei Jahren abgeschlossen.

Meine Präsenzen finden an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur statt. Nur an acht Tagen pro Semester sind wir Studenten vor Ort und bekommen die Studieninhalte von unseren Dozenten vermittelt. Sie kommen oft aus großen Firmen oder haben einen Lehrauftrag an anderen Universitäten. In unseren Kursen sind wir maximal 30 Teilnehmer, ähnlich wie man es aus der Schulzeit gewohnt ist. Jeder kennt jeden und wir waren bereits nach kurzer Zeit ein super Team. Wir freuen uns jedes Mal auf die Präsenz, weil wir uns dann alle wiedersehen und abends gemütlich zusammensitzen können.

Durch die geringe Anwesenheit im Studium habe ich einen hohen Praxisbezug. Es gibt nicht die klassische Unterteilung in Praxis- und Theoriephasen, wie man es eigentlich von einem dualen Studium kennt. Das hat den Vorteil, dass ich viel Erfahrung sammeln kann und sehe, wie die gelernten Inhalte in der Praxis angewendet werden.

Nach den Seminaren habe ich Zeit, mich auf die Klausuren vorzubereiten. Hierfür muss das Wochenende herhalten, was zugegebenermaßen nicht immer Spaß macht. Aber die Lernphasen gehen meistens schneller vorbei als man denkt und auch in einem Vollzeitstudium nimmt einem keiner das Lernen ab. Mit gutem Zeitmanagement und Disziplin lässt sich Freizeit und Studium unter einen Hut bringen. Am Anfang war das nicht einfach, aber mit der Zeit klappte es immer besser. Außerdem sind die Themen von den Dozenten sehr interessant und praxisorientiert gestaltet. Langweilig und trocken ist dieses Studium auf keinen Fall.

Für die Ausbildung besuchte ich Intensivkurse, in denen wir gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet wurden. Es macht Spaß, das Gelernte anschließend gleich in der Praxis umsetzen zu können. Im Betrieb durchläuft man nach und nach alle Abteilungen, sodass man einen guten Überblick bekommt und die Zusammenhänge in der Bank versteht. Zum Beispiel habe ich im Studium gelernt, wie eine Bilanz aufgebaut ist. In der Abteilung für Firmenkunden durfte ich mich mit diesem Wissen gleich an einer Bilanzanalyse versuchen.

Für mich stehen jetzt noch zwei weitere Studienjahre an. Im letzten Jahr werde ich meine Bachelor-Arbeit schreiben. Mein bisheriges Fazit zum dualen Studium? Es ist eine tolle Möglichkeit, bereits neben dem Studium Berufserfahrung zu sammeln, Geld zu verdienen und frühzeitig Verantwortung zu übernehmen.

Nadja Neubert: "Ich würde das Verbundstudium jederzeit wieder machen."
Nadja Neubert

Mein Name ist Nadja Neubert. Ich bin 21 Jahre alt und Verbundstudentin im 3. Ausbildungsjahr bei der VR Bank Kitzingen eG. Mein Abitur habe ich 2013 am Armin-Knab-Gymnasium (AKG) in Kitzingen gemacht. Schon während meiner Zeit in der Oberstufe habe ich mich nach einer passenden Ausbildung umgeschaut. Ich schwankte zwischen einem Medizinstudium, einer Ausbildung zur Schneiderin und einer Banklehre.

In unserem P-Seminar durften wir viele Info-Veranstaltungen besuchen. Bei einer davon zeigte uns ein Mitarbeiter der VR Bank Kitzingen eG die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten auf. Nachdem ich mich auf der Berufsbörse in der Wirtschaftsschule weiter informiert hatte, bewarb ich mich schließlich für das Verbundstudium bei der VR Bank Kitzingen eG.

Ich habe mich total gefreut, als ich zum Eignungstest eingeladen wurde und noch viel mehr, als ich zum Bewerbungsgespräch durfte. Dieses führte ich mit unserem Vorstand Roland Köppel und Frau Senft aus der Personalabteilung. Es war ein angenehmes Gespräch und ich fühlte mich sehr wohl. Das Menschliche stand im Vordergrund: Wir sprachen viel über mich als Person, meine Hobbies und Erfahrungen. Ich hatte ein gutes Gefühl und sagte sofort zu, als ich ein paar Wochen später die telefonische Zusage von Frau Senft erhielt.

Die Ausbildung begann am 1. August 2013 und die ersten beiden Tage hatten wir eine Einführungsveranstaltung. Dabei erhielten wir wichtige Infos über die Bank und besuchten alle Abteilungen und Geschäftsstellen. Mein erster Einsatzort war die Geschäftsstelle in Marktbreit. Die dortigen Kollegen nahmen mich sofort herzlich auf. Anfangs schaute ich den Servicemitarbeitern nur über die Schultern, aber schon nach kurzer Zeit durfte ich erste Arbeiten selbstständig erledigen. Bei Fragen wurde mir immer geholfen und nach einiger Zeit konnte ich die Kollegen richtig unterstützen. Manchmal machten wir zusammen Mittagspause oder aßen ein Eis von der Eisdiele gegenüber. Ich wurde sogar auf die Weihnachtsfeier der Geschäftsstelle eingeladen. Es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit.

Nach einem guten halben Jahr erhielt ich Einblicke in die Arbeit der internen Abteilungen. Im Rechnungswesen erfuhr ich viel über Bilanz und Jahresabschluss. Im Vertrieb erhielt ich einen Überblick über unsere Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. In der Kreditabteilung half ich z. B. mit, Kredite für Häuser oder Autos zu bearbeiten. In der Marktfolge sah ich, wie Konten angelegt und Bank-Karten bestellt werden oder Überweisungen ins Ausland bearbeitet werden. Es war überall sehr interessant und ich habe viele Dinge gelernt.

Mein Studium an der FH Würzburg-Schweinfurt (FHWS) begann ich im Oktober 2014. Im Studienfach Betriebswirtschaft hat man jedes Semester verschiedene Kurse, in denen man allgemeine Dinge über Betriebs- und Volkswirtschaft lernt. Es gibt aber auch Kurse wie Personal, Marketing oder Steuern, welche fundiertes Wissen über einen bestimmten Bereich vermitteln. Diese kann man später auch als Schwerpunkte wählen und sich im Studium darauf spezialisieren.

Für mich hat das noch Zeit, meine nächste Station ist ein Auslandssemester in England. Von September 2015 bis Januar 2016 studiere ich an der University of Central Lancashire in Preston. Dort wohne ich in einer 6er-WG auf dem Campus. Preston liegt im Westen von England, in der Nähe von Manchester und Liverpool. Ich werde verschiedene Kurse besuchen, die auf Englisch unterrichtet werden und auch meine Prüfungen am Ende des Semesters ablegen. Die Prüfungen werden mir an der FHWS angerechnet und ich kann nach meinem Auslandssemester problemlos in Deutschland weiter studieren.

Meine Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und es ist toll, die im Studium gelernten Inhalte in der Bank umsetzen zu können. Auch das Studieren fällt leichter, da man oft Begriffe und Abläufe aus der Praxis schon kennt. Ich kann das Verbundstudium empfehlen und würde es jederzeit wieder machen.

André Machwart: "Sehr gespannt, was mich noch erwartet"
André Machwart

Mein Name ist André Machwart, ich bin 20 Jahre alt. Nachdem ich 2013 meine Schulzeit am Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen mit dem Abitur beendete, wusste ich noch nicht wirklich, in welche Richtung meine berufliche Zukunft gehen sollte. Deshalb beschloss ich, noch ein Jahr am AKG zu bleiben und habe dort einen Bundesfreiwilligendienst absolviert. Dort habe ich während meiner Zeit im Sekretariat gemerkt, dass mir vor allem der Umgang mit Menschen und die Arbeit am Computer besonders viel Spaß machen. Deshalb habe ich mich bei der VR Bank Kitzingen eG beworben.

Einige Wochen nach Abgabe meiner Bewerbung folgte die Einladung zu einem Eignungstest und daraufhin zu einem persönlichen Gespräch. Etwas nervös ging ich also Ende 2013 in die Bank zum Vorstellungsgespräch, wo mich Frau Senft und Herr Hemrich empfingen. Meine Aufregung wurde mir allerdings durch die beiden schnell genommen und es entwickelte sich ein entspanntes Gespräch, in dem sich die zwei vor allem für meine Person und meinen Charakter interessierten. Im Februar 2014 erhielt ich dann meine Zusage.

Anfang September startete meine Ausbildung mit einer Einführung durch Frau Senft. Dort erfuhren wir Allgemeines über die Ausbildung sowie unsere Rechte und Pflichten als Auszubildende. Außerdem lernte ich die anderen zwei Auszubildenden kennen, bekam jede Abteilung und Zweigstelle gezeigt, und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden mir vorgestellt. Die Einführung dauerte 1½ Tage. Bereits am Dienstagnachmittag begann ich meine Ausbildung im Serviceteam der Geschäftsstelle Marktbreit. Durch den freundlichen Empfang und die hilfsbereiten Kollegen, die mich sofort in den Arbeitsalltag integrierten, gewann ich schnell an Sicherheit und fühlte mich rasch wohl.

Durch die allgemeine Hochschulreife unterliege ich nicht der Berufsschulpflicht und werde meine Ausbildung innerhalb von zwei Jahren absolvieren. Den für die Abschlussprüfung benötigten Stoff bekomme ich an der Akademie Bayerischer Genossenschaften in Beilngries vermittelt. Dort bin ich während der Ausbildung insgesamt 6-mal für jeweils 2 Wochen mit anderen Auszubildenden aus ganz Bayern.

Im Laufe der Ausbildung darf ich alle Abteilungen der Bank durchlaufen und bekomme dadurch einen optimalen Einblick in den Arbeitsalltag der gesamten Bank. Aktuell befinde ich mich in der Abteilung IT, Medien & Kommunikation.

Bisher kann ich zufrieden sagen, dass ich mit der Wahl meiner Ausbildung die richtige Entscheidung getroffen habe und ich sehr gespannt bin was mich während dieser Zeit noch alles erwartet.

Jutta Adler: "Die richtige Entscheidung"
Jutta Adler

Mein Name ist Jutta Adler. Ich bin 23 Jahre alt. Anders als die meisten Azubis habe ich bereits eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau im Jahr 2011 abgeschlossen. Direkt nach der Ausbildung folgten noch fast drei weitere Jahre in dieser Branche. Doch die Wochenend- und Schichtarbeit war auf Dauer nichts für mich.

Deshalb entschloss ich mich im Frühjahr 2013, einen neuen Beruf zu erlernen.

Warum eigentlich Bankkauffrau? Den Kontakt mit anderen Menschen wollte ich nicht missen, und auch den Einsatz in verschiedenen Bereichen wollte ich beibehalten.

Nach meiner erfolgreichen Bewerbung fand zunächst ein Eignungstest statt. Im Dezember 2013 erhielt ich eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Dieses fand zusammen mit Frau Senft und Herrn Hemrich statt. Meine erste Aufregung verflog schnell, da die Unterhaltung sehr gut und entspannt war. Ein paar Wochen später erhielt ich von Frau Senft meine Zusage.

Im Sommer 2014 absolvierte ich für sieben Wochen ein freiwilliges Praktikum.

Am 01.September 2014 war der erste Ausbildungstag mit den anderen beiden Azubis.

An den ersten 1½ Tagen fand die Einführung durch Frau Senft statt. Dabei erfuhren wir Wesentliches über die Ausbildung und unsere Pflichten. Weiter lernten wir die verschiedenen Zweigstellen und Abteilungen sowie deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennen. Anschließend wurden wir neuen Azubis in die uns zugeordneten Zweigstellen aufgeteilt und wurden Teil der VR Bank Kitzingen eG.

In den ersten Tagen durfte ich zusammen mit meinen Kollegen unsere Kunden am Schalter bedienen. Ich wurde rasch in den Arbeitsalltag mit eingebunden und fühlte mich sofort wohl.

Da ich bereits meine Berufsschulpflicht erfüllt habe, erfolgt meine schulische Ausbildung an der Akademie Bayerischer Genossenschaften in Beilngries. In meinen zwei Ausbildungsjahren werde ich dort sechsmal für je zwei Wochen den Berufsschulstoff für meine Abschlussprüfung lernen.

Aktuell darf ich bereits in unseren Zweigstellen mit meinen Kollegen die Wünsche unserer Kunden bearbeiten. Anschließend erfolgt die Ausbildung in unseren internen Abteilungen, worauf ich mich schon sehr freue. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet.

Rene Rodamer: "Sehr zufrieden mit meiner Wahl"
Rene Rodamer

Mein Name ist Rene Rodamer. Im Jahr 2013 habe ich die Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium in Wiesentheid erlangt und im Vergleich zu einigen Mitschülern wusste ich relativ früh, was ich später mal machen möchte. Denn schon 2 Jahre zuvor wies mir ein Praktikum bei einer Genossenschaftsbank den rechten Weg. Mein ursprünglicher Gedanke, nach dem Abitur zu studieren, sollte jedoch nicht verworfen werden.

Zum Glück bot mir die VR Bank Kitzingen eG die Möglichkeit, beide Wünsche zugleich zu erfüllen.

Also bewarb ich mich im Jahr 2012 für ein Verbundstudium, womit ich in nur 4 ½ Jahren eine Banklehre und einen Studienabschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre erlangen kann.

Kurz nachdem ich meine Bewerbung eingereicht hatte, wurde ich zu einem Einstellungstest Ende des Jahres eingeladen. Der fand im örtlichen Gymnasium mit etlichen Mitbewerbern statt. Der Druck war also enorm.

Umso erleichterter war ich, als ich kurze Zeit später zu einem Bewerbungsgespräch mit Ausbilderin Vanessa Senft und Vorstandsmitglied Roland Köppel im Januar 2013 eingeladen wurde. Die beiden waren mir gleich sympathisch und nahmen mir jede Anspannung, sodass ich nach einem sehr angenehmen Gespräch zuversichtlich nach Hause fuhr.

Keine zwei Wochen später verkündete mir Frau Senft am Telefon die Zusage.

Anfang August 2013 war mein erster Tag bei der VR Bank Kitzingen eG. In zwei Einführungstagen lernten wir neuen Auszubildenden einander kennen und bekamen einen Überblick über den Bankalltag. Anschließend wurden uns im Zuge einer Betriebsführung Filialen und Mitarbeiter vorgestellt.

Am darauffolgenden Montag begann ich schließlich meinen Dienst in der Filiale in Dettelbach.

Ich wurde freundlich empfangen und sofort in den Arbeitsablauf eingebunden. Während der ersten Tage durfte ich Kunden am Schalter bedienen, wobei mir ein Kollege hilfreich zur Seite stand. Ein paar Tage später wurde ich bereits als volle Arbeitskraft angesehen und respektiert.

Lehrgespräche, die mir Detailwissen vermittelten, fanden außerhalb der Schalteröffnungszeiten statt. Alternativ nutzte ich die Zeit auch, um an verschiedenen Terminen unserer Berater teilzunehmen. Statt des Berufsschulunterrichtes vermittelten Seminare der Akademie Bayerischer Genossenschaften unser Theoriewissen, die einmal im Jahr für 2 Wochen stattfinden.

Bis März 2014 wurde ich in verschiedenen Filialen eingesetzt. Seitdem durchlaufe ich interne Abteilungen, wie die Vermögensberatung, Kreditsachbearbeitung oder das Rechnungswesen und lerne dort viel über die Abläufe hinter den Kulissen.

Bald beginne ich mein Studium an der FH-Würzburg-Schweinfurt, und auch die Zwischenprüfung steht an. Bislang bin ich sehr zufrieden mit meiner Wahl und hoffe, dass ich mich auch die nächsten Jahre so wohl fühlen kann wie jetzt.

Christina Schmer: "Immer wieder Neues"
Christina Schmer

Du interessierst dich für eine Ausbildung zum Bankkauffmann/- frau? Weißt aber gar nicht wirklich, was so alles auf Dich zukommen wird? Genau so ging es mir vor drei Jahren auch.

Deshalb möchte ich Euch einen kleinen Einblick in meine Erfahrungen bei der VR Bank Kitzingen geben. Und hoffe, das unterstützt Euch bei Eurer Entscheidung

Im Juli 2011 bewarb ich mich für die duale Ausbildung bei der Bank. Nach einem ersten Eignungstest wurde ich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Unterhaltung war sehr entspannt und ich fühlte mich sofort wohl. Besonders gefiel mir, dass mir auch als Mensch viel Interesse entgegengebracht wurde.

Als im August schließlich mein erster Arbeitstag vor der Tür stand, war die Aufregung natürlich groß. Würden meine Arbeitskollegen nett sein? Was wurde vielleicht schon jetzt von mir erwartet? Die ganze Anspannung verflog schnell, als ich vormittags  die anderen zwei Auszubildenden kennenlernen durfte. Wir verstanden uns von Anfang an super. Im Laufe des Tages machten wir, gemeinsam mit Fr. Senft aus der Personalabteilung, eine Rundfahrt zu den 15 Geschäftsstellen der Bank. Dort lernten wir alle unsere Kollegen kennen. Wir hatten eine Menge Spaß und wurden herzlich aufgenommen.

Schon kurz darauf erfuhren wir, in welcher Filiale wir die erste Zeit der Ausbildung verbringen dürfen. Nach ein paar Einführungstagen ging es auch schon richtig los: Kunden begrüßen, Ein- & Auszahlungen vornehmen, Überweisungen tätigen und vieles mehr. Dabei stand mir  jederzeit eine Kollegin / ein Kollege hilfreich zur Seite. So wurde ich schnell sicher im Umgang mit den Kunden und konnte schon bald eigenständig im Service arbeiten.

Das ist natürlich nicht alles. Denn die Bank bietet viele weitere Bereiche, in denen man als Auszubildende/r hineinschnuppern darf. Als ich genügend theoretisches Wissen über die Abläufe in der Bank gelernt hatte, durfte ich zum Beispiel einige Wochen im Rechnungswesen mitwirken. Zur Zeit des Rechnungsabschlusses (am Ende jeden Jahres) ist das besonders interessant, denn hier wird die Bilanz der Bank für das aktuelle Jahr erstellt. Auch konnte ich einen Einblick auf die eigenen Konten und Anlagen der Bank gewinnen.

Meine Ausbildungszeit in der Kreditabteilung fand ich besonders spannend. Dort werden alle Kreditwünsche unserer Kunden nach unterschiedlichsten Kriterien geprüft. Anschließend muss dann eine Entscheidung  getroffen werden, ob und in welcher Form der gewünschte Kredit ausgegeben werden kann. Bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe durfte ich den Kollegen über die Schulter schauen und sie tatkräftig unterstützen.

Inzwischen stehe ich schon am Ende meiner Ausbildung und kurz vor der IHK-Abschlussprüfung. Die Zeit verging wie im Flug. Ich blicke gern zurück auf drei interessante und informative Jahre, in denen ich einiges gelernt und zugleich viel Freude an meiner Arbeit gewonnen habe.