Erfahrungsberichte

Azubis und Studenten über ihre Ausbildung bei unserer Genossenschaft

Marcel Maier: "Ich habe in relativ kurzer Zeit sehr viel gelernt."
Marcel Maier
Marcel Maier

Mein Name ist Marcel Maier, ich bin 17 Jahre alt und Auszubildender im ersten Lehrjahr bei der VR Bank Kitzingen eG. Wie ich auf die Idee gekommen, bin Bankkaufmann zu werden und was ich bereits in der Ausbildung erlebt und gelernt habe, möchte ich hier kurz berichten.

Ich habe die Realschule in Dettelbach besucht und dort den BWR-Zweig gewählt. Schon in meiner Schulzeit wusste ich, dass ich nach dem Abschluss meiner mittleren Reife etwas im Bereich Wirtschaft und Finanzen machen möchte.

Ein Praktikum, welches ich 2016 in der Filiale der VR Bank Kitzingen eG in Dettelbach machte, gefiel mir sehr gut und hat mich in meiner Berufswahl noch bestärkt.

Daraufhin bewarb ich mich um eine Ausbildung zum Bankkaufmann und wurde zu einem Eignungstest und einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Es war mein erstes Vorstellungsgespräch, trotzdem war ich überhaupt nicht nervös oder aufgeregt, da ich das Gespräch mit Vorstandsmitglied Thomas Hemrich und Ausbilderin Vanessa Senft als sehr angenehm empfand.

Als ich dann die Zusage bekam, konnte ich es kaum erwarten, am 1. September 2017 meine Ausbildung zum Bankkaufmann zu beginnen.  An meinem ersten Tag führte mich Frau Senft unter anderem durch die komplette Hauptstelle und stellte mich allen Mitarbeitern vor.

In meiner ersten Zeit als Auszubildender arbeitete ich am Schalter in der Hauptstelle in Kitzingen. In dieser Zeit habe ich durch den direkten Kontakt mit den Kunden viel gelernt und bin in meiner Persönlichkeit viel selbständiger und selbstbewusster geworden. Die Arbeit mit Menschen ist abwechslungsreich, jeden Tag erwarten einen andere Aufgaben und neue Herausforderungen. Genau so habe ich mir das Arbeiten vorgestellt. Jetzt durchlaufe ich gerade die Abteilungen „im Hintergrund“, wie etwa das Rechnungswesen und die IT, Medien & Kommunikations-Abteilung oder die Kreditabteilung. Ich freue mich schon darauf, bald unseren FinanzPlanern bei ihren Beratungen in den Bereichen Wertpapiere und Vorsorge über die Schulter schauen zu dürfen.

Parallel zur Bank habe ich zweiwöchigen Blockunterricht in der Berufsschule in Kitzingen. Hier wird in den Fächern Kontoführung, Sozialkunde, Geld & Vermögen, Rechnungswesen, Steuerlehre, und Allgemeine Wirtschaftslehre unterrichtet. Nach dem ersten Ausbildungsjahr findet dann die Zwischenprüfung statt.

Zusätzlich werden zur Vertiefung der Theorie Seminare an der Akademie Bayerischer Genossenschaften in Beilngries besucht.

Es ist jetzt fast ein Jahr vergangen, seit ich meine Ausbildung als Bankkaufmann bei der VR Bank Kitzingen eG begonnen habe. Ich habe das Gefühl, in dieser relativ kurzen Zeit bereits sehr viel gelernt zu haben. Als Fazit kann ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass meine Entscheidung, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu beginnen, für mich definitiv richtig war.

Anna Schäfer: "Langweilig und trocken ist dieses Studium auf keinen Fall."
Anna Schäfer
Anna Schäfer

Die Frage, ob man dual studieren soll, stellt man sich in den meisten Fällen nach dem Abitur. Bei mir war das etwas anders. Der Wunsch nach einem dualen Studium ist bei mir entstanden, nachdem ich meinen Bachelor in Psychologie in Vollzeit erworben hatte. Mir wurde schnell klar, dass ich nicht einfach weiter studieren möchte, sondern endlich einen Fuß in das Arbeitsleben setzen will. Bereits während meines Studiums entschied ich mich, in die Wirtschaft zu gehen. Allerdings wollte ich mir hierfür einen soliden Background aneignen. Deshalb entschied ich mich, noch einmal ein Bachelor-Studium zu beginnen – diesmal in BWL.

Für mich vorteilhaft war, dass ich während der gesamten Ausbildungszeit Gehalt bekomme und unabhängig bin. Außerdem ist es mir möglich, innerhalb kürzester Zeit zwei Abschlüsse zu erwerben. Ich bewarb mich also auf eine Ausbildungsstelle bei der VR Bank Kitzingen eG und wurde zu einem Eignungstest und einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Kurze Zeit später erhielt ich von Frau Senft die Zusage für das duale Studium.

Am 1. September 2015 hat meine Ausbildungszeit bei der VR Bank Kitzingen eG dann begonnen. Mein Studium verbindet die IHK-Ausbildung zur Bankkauffrau mit dem betriebswirtschaftlichen Studium. Die Ausbildung habe ich nach zwei Jahren abgeschlossen.

Meine Präsenzen finden an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur statt. Nur an acht Tagen pro Semester sind wir Studenten vor Ort und bekommen die Studieninhalte von unseren Dozenten vermittelt. Sie kommen oft aus großen Firmen oder haben einen Lehrauftrag an anderen Universitäten. In unseren Kursen sind wir maximal 30 Teilnehmer, ähnlich wie man es aus der Schulzeit gewohnt ist. Jeder kennt jeden und wir waren bereits nach kurzer Zeit ein super Team. Wir freuen uns jedes Mal auf die Präsenz, weil wir uns dann alle wiedersehen und abends gemütlich zusammensitzen können.

Durch die geringe Anwesenheit im Studium habe ich einen hohen Praxisbezug. Es gibt nicht die klassische Unterteilung in Praxis- und Theoriephasen, wie man es eigentlich von einem dualen Studium kennt. Das hat den Vorteil, dass ich viel Erfahrung sammeln kann und sehe, wie die gelernten Inhalte in der Praxis angewendet werden.

Nach den Seminaren habe ich Zeit, mich auf die Klausuren vorzubereiten. Hierfür muss das Wochenende herhalten, was zugegebenermaßen nicht immer Spaß macht. Aber die Lernphasen gehen meistens schneller vorbei als man denkt und auch in einem Vollzeitstudium nimmt einem keiner das Lernen ab. Mit gutem Zeitmanagement und Disziplin lässt sich Freizeit und Studium unter einen Hut bringen. Am Anfang war das nicht einfach, aber mit der Zeit klappte es immer besser. Außerdem sind die Themen von den Dozenten sehr interessant und praxisorientiert gestaltet. Langweilig und trocken ist dieses Studium auf keinen Fall.

Für die Ausbildung besuchte ich Intensivkurse, in denen wir gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet wurden. Es macht Spaß, das Gelernte anschließend gleich in der Praxis umsetzen zu können. Im Betrieb durchläuft man nach und nach alle Abteilungen, sodass man einen guten Überblick bekommt und die Zusammenhänge in der Bank versteht. Zum Beispiel habe ich im Studium gelernt, wie eine Bilanz aufgebaut ist. In der Abteilung für Firmenkunden durfte ich mich mit diesem Wissen gleich an einer Bilanzanalyse versuchen.

Für mich stehen jetzt noch zwei weitere Studienjahre an. Im letzten Jahr werde ich meine Bachelor-Arbeit schreiben. Mein bisheriges Fazit zum dualen Studium? Es ist eine tolle Möglichkeit, bereits neben dem Studium Berufserfahrung zu sammeln, Geld zu verdienen und frühzeitig Verantwortung zu übernehmen.

Nadja Neubert: "Ich würde das Verbundstudium jederzeit wieder machen."
Nadja Neubert

Mein Name ist Nadja Neubert. Ich bin 21 Jahre alt und Verbundstudentin im 3. Ausbildungsjahr bei der VR Bank Kitzingen eG. Mein Abitur habe ich 2013 am Armin-Knab-Gymnasium (AKG) in Kitzingen gemacht. Schon während meiner Zeit in der Oberstufe habe ich mich nach einer passenden Ausbildung umgeschaut. Ich schwankte zwischen einem Medizinstudium, einer Ausbildung zur Schneiderin und einer Banklehre.

In unserem P-Seminar durften wir viele Info-Veranstaltungen besuchen. Bei einer davon zeigte uns ein Mitarbeiter der VR Bank Kitzingen eG die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten auf. Nachdem ich mich auf der Berufsbörse in der Wirtschaftsschule weiter informiert hatte, bewarb ich mich schließlich für das Verbundstudium bei der VR Bank Kitzingen eG.

Ich habe mich total gefreut, als ich zum Eignungstest eingeladen wurde und noch viel mehr, als ich zum Bewerbungsgespräch durfte. Dieses führte ich mit unserem Vorstand Roland Köppel und Frau Senft aus der Personalabteilung. Es war ein angenehmes Gespräch und ich fühlte mich sehr wohl. Das Menschliche stand im Vordergrund: Wir sprachen viel über mich als Person, meine Hobbies und Erfahrungen. Ich hatte ein gutes Gefühl und sagte sofort zu, als ich ein paar Wochen später die telefonische Zusage von Frau Senft erhielt.

Die Ausbildung begann am 1. August 2013 und die ersten beiden Tage hatten wir eine Einführungsveranstaltung. Dabei erhielten wir wichtige Infos über die Bank und besuchten alle Abteilungen und Geschäftsstellen. Mein erster Einsatzort war die Geschäftsstelle in Marktbreit. Die dortigen Kollegen nahmen mich sofort herzlich auf. Anfangs schaute ich den Servicemitarbeitern nur über die Schultern, aber schon nach kurzer Zeit durfte ich erste Arbeiten selbstständig erledigen. Bei Fragen wurde mir immer geholfen und nach einiger Zeit konnte ich die Kollegen richtig unterstützen. Manchmal machten wir zusammen Mittagspause oder aßen ein Eis von der Eisdiele gegenüber. Ich wurde sogar auf die Weihnachtsfeier der Geschäftsstelle eingeladen. Es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit.

Nach einem guten halben Jahr erhielt ich Einblicke in die Arbeit der internen Abteilungen. Im Rechnungswesen erfuhr ich viel über Bilanz und Jahresabschluss. Im Vertrieb erhielt ich einen Überblick über unsere Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. In der Kreditabteilung half ich z. B. mit, Kredite für Häuser oder Autos zu bearbeiten. In der Marktfolge sah ich, wie Konten angelegt und Bank-Karten bestellt werden oder Überweisungen ins Ausland bearbeitet werden. Es war überall sehr interessant und ich habe viele Dinge gelernt.

Mein Studium an der FH Würzburg-Schweinfurt (FHWS) begann ich im Oktober 2014. Im Studienfach Betriebswirtschaft hat man jedes Semester verschiedene Kurse, in denen man allgemeine Dinge über Betriebs- und Volkswirtschaft lernt. Es gibt aber auch Kurse wie Personal, Marketing oder Steuern, welche fundiertes Wissen über einen bestimmten Bereich vermitteln. Diese kann man später auch als Schwerpunkte wählen und sich im Studium darauf spezialisieren.

Für mich hat das noch Zeit, meine nächste Station ist ein Auslandssemester in England. Von September 2015 bis Januar 2016 studiere ich an der University of Central Lancashire in Preston. Dort wohne ich in einer 6er-WG auf dem Campus. Preston liegt im Westen von England, in der Nähe von Manchester und Liverpool. Ich werde verschiedene Kurse besuchen, die auf Englisch unterrichtet werden und auch meine Prüfungen am Ende des Semesters ablegen. Die Prüfungen werden mir an der FHWS angerechnet und ich kann nach meinem Auslandssemester problemlos in Deutschland weiter studieren.

Meine Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und es ist toll, die im Studium gelernten Inhalte in der Bank umsetzen zu können. Auch das Studieren fällt leichter, da man oft Begriffe und Abläufe aus der Praxis schon kennt. Ich kann das Verbundstudium empfehlen und würde es jederzeit wieder machen.

Rene Rodamer: "Sehr zufrieden mit meiner Wahl"
Rene Rodamer

Mein Name ist Rene Rodamer. Im Jahr 2013 habe ich die Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium in Wiesentheid erlangt und im Vergleich zu einigen Mitschülern wusste ich relativ früh, was ich später mal machen möchte. Denn schon 2 Jahre zuvor wies mir ein Praktikum bei einer Genossenschaftsbank den rechten Weg. Mein ursprünglicher Gedanke, nach dem Abitur zu studieren, sollte jedoch nicht verworfen werden.

Zum Glück bot mir die VR Bank Kitzingen eG die Möglichkeit, beide Wünsche zugleich zu erfüllen.

Also bewarb ich mich im Jahr 2012 für ein Verbundstudium, womit ich in nur 4 ½ Jahren eine Banklehre und einen Studienabschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre erlangen kann.

Kurz nachdem ich meine Bewerbung eingereicht hatte, wurde ich zu einem Einstellungstest Ende des Jahres eingeladen. Der fand im örtlichen Gymnasium mit etlichen Mitbewerbern statt. Der Druck war also enorm.

Umso erleichterter war ich, als ich kurze Zeit später zu einem Bewerbungsgespräch mit Ausbilderin Vanessa Senft und Vorstandsmitglied Roland Köppel im Januar 2013 eingeladen wurde. Die beiden waren mir gleich sympathisch und nahmen mir jede Anspannung, sodass ich nach einem sehr angenehmen Gespräch zuversichtlich nach Hause fuhr.

Keine zwei Wochen später verkündete mir Frau Senft am Telefon die Zusage.

Anfang August 2013 war mein erster Tag bei der VR Bank Kitzingen eG. In zwei Einführungstagen lernten wir neuen Auszubildenden einander kennen und bekamen einen Überblick über den Bankalltag. Anschließend wurden uns im Zuge einer Betriebsführung Filialen und Mitarbeiter vorgestellt.

Am darauffolgenden Montag begann ich schließlich meinen Dienst in der Filiale in Dettelbach.

Ich wurde freundlich empfangen und sofort in den Arbeitsablauf eingebunden. Während der ersten Tage durfte ich Kunden am Schalter bedienen, wobei mir ein Kollege hilfreich zur Seite stand. Ein paar Tage später wurde ich bereits als volle Arbeitskraft angesehen und respektiert.

Lehrgespräche, die mir Detailwissen vermittelten, fanden außerhalb der Schalteröffnungszeiten statt. Alternativ nutzte ich die Zeit auch, um an verschiedenen Terminen unserer Berater teilzunehmen. Statt des Berufsschulunterrichtes vermittelten Seminare der Akademie Bayerischer Genossenschaften unser Theoriewissen, die einmal im Jahr für 2 Wochen stattfinden.

Bis März 2014 wurde ich in verschiedenen Filialen eingesetzt. Seitdem durchlaufe ich interne Abteilungen, wie die Vermögensberatung, Kreditsachbearbeitung oder das Rechnungswesen und lerne dort viel über die Abläufe hinter den Kulissen.

Bald beginne ich mein Studium an der FH-Würzburg-Schweinfurt, und auch die Zwischenprüfung steht an. Bislang bin ich sehr zufrieden mit meiner Wahl und hoffe, dass ich mich auch die nächsten Jahre so wohl fühlen kann wie jetzt.